Heizung/Heizkosten

Alle unsere Häuser am Eschberg, ferner die Häuser Lessingstraße, Martin-Luther-Straße und Ludwigstraße, sind an das Fernwärmenetz von Energie SaarLorLux angeschlossen. Das Haus Sonnenhügel besitzt eine Gaszentralheizung, die Häuser Türkismühler Straße 17 und 19 eine Öl/Gas-Wechselbrandheizung. Alle übrigen Häuser werden von ölgefeuerten Zentralheizungen beheizt. Sämtliche Häuser verfügen über automatische, witterungsabhängige Steuerungsanlagen und Thermostatventile an den Heizkörpern, bieten also beste Voraussetzungen für sparsames Heizen. Bei den Thermostatventilen werden Sie selbst schnell herausfinden, welche Stellung die von Ihnen gewünschte Raumtemperatur ergibt. Die Ventile sind sehr fein einstellbar, beileibe nicht nur auf den vorgegebenen Zahlen der aufgedruckten Skala, sondern in jeder beliebigen Zwischenstellung. Jede Ventileinstellung entspricht einer vorgegebenen Raumtemperatur, welche der im Ventil eingebaute Mechanismus selbständig einhält. Auf diese Weise reagiert das Ventil z.B. mit Öffnen (mehr Wärme), wenn Sie das Fenster des betreffenden Raums im Winter öffnen, beziehungsweise mit Schließen (weniger Wärme), wenn die Sonne in den Raum hineinscheint, oder wenn sich in ihm mehrere Personen länger aufhalten und dabei Wärme abstrahlen.

Wenn Sie besonders sparsam heizen wollen, empfehlen wir Ihnen, abends beim Zubettgehen die Thermostatventile etwas zurückzudrehen. Übertreibungen sind hier aber nicht hilfreich, denn die Räume müssen ja am nächsten Morgen wieder auf Normaltemperatur aufgeheizt werden.

Einer Überheizung einzelner Räume sollten Sie im Interesse sparsamen Heizens stets mit dem Zurückdrehen der Heizkörperventile begegnen, nicht durch das Öffnen des Fensters (siehe auch Stichwort Lüften).

Jeder Mieter mit normalem Wärmebedürfnis darf erwarten, daß ihm Heizwärme in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt wird. Nun gibt es aber überdurchschnittlich wärmebedürftige Mieter, die gern eine Raumtemperatur von 24 Grad Celsius oder mehr hätten. Solche Wünsche kann die Hausheizung nicht erfüllen. Sie müßte dann in einer Weise betrieben werden, die sehr hohe Kosten verursachen würde, was der Mehrzahl der Mieter nicht zugemutet werden kann. Deshalb empfehlen wir grundsätzlich jedem Mieter: Ein elektrisches Heizgerät mit Ventilator und Thermostatsteuerung sollte zu jeder Haushaltsausstattung gehören. Es ist heute recht preiswert zu kaufen. Ein solches Gerät ermöglicht Ihnen nicht nur zusätzliches Heizen im oben genannten Fall, sondern z.B. auch bei besonderer Wärmebedürftigkeit in Krankheitsfällen, bei der Betreuung von Kleinkindern usw. Wichtiger noch: Selbst beim heutigen Stand der Technik kann es einmal vorkommen, daß eine Hausheizung durch technische Defekte ausfällt. Nicht immer kann ein solcher Ausfall kurzfristig behoben werden. Das elektrische Heizgerät hilft Ihnen auch über solche Fälle hinweg.

Die Daten der an jedem Heizkörper angebrachten elektronischen Heizkostenverteiler (EHKV) werden einmal jährlich, und zwar einige Tage nach dem 31. Mai (Martin-Luther-Straße: 31.12.) erfasst. Dabei liest ein Techem-Mitarbeiter mit Hilfe eines mobilen Datenerfassungsgeräts den vom EHKV automatisch am 31.5. bzw. 31.12. gespeicherten Verbrauchswert aus. Obwohl der Auslesevorgang ohne manuellen Eingriff per Funk vom Treppenhaus aus und damit „theoretisch“ fehlerfrei erfolgt, empfehlen wir Ihnen, sich am 31.5. bzw. 31.12. selbst davon zu überzeugen, wieviele Messeinheiten Ihre einzelnen Heizkörper verbraucht haben. Sie können die von Ihnen notierten Werte später mit den in Ihrer Heizkostenabrechnung auftauchenden Werten vergleichen; es sollte keine Abweichung auftreten.

Das Ablesen der Verbrauchswerte ist ganz einfach. Der EHKV zeigt abwechselnd drei Werte in seinem Display an: (1) hinter einem kleinen „n“ die Gerätenummer; (2) hinter einem Bleistiftsymbol den zum letzten 31.5. bzw. 31.12. zwischengespeicherten Verbrauchswert, also den Gesamtverbrauchswert des Vor-Wirtschaftsjahres; (3) den seit dem 31.5. bzw. 31.12. aufgelaufenen Verbrauch des aktuellen Wirtschaftsjahres.

Wenn Sie statt dieser Werte ein „C-I“ oder ein „F-I“ sehen, weist das Gerät einen Defekt auf; rufen Sie uns dann bitte an.

Wenn Ihre Wohnung komplett mit Funk-EHKV ausgestattet ist, ist Ihre Anwesenheit bei der Jahresablesung nicht erforderlich. Der Ableser muss Ihre Wohnung i.d.R. nicht betreten. Nur in Einzelfällen kann dies erforderlich sein (EHKV defekt; Funkkontakt gestört). Achten Sie daher bitte auf Aushänge und Benachrichtigungskarten von Techem.
Die EHKV speichern nicht nur den Wert zum Wirtschaftsjahresende (31.5. bzw. 31.12.), sondern auch alle Monatsende- und Monatsmitte-Werte. So kann eine verbrauchsabhängige Aufteilung der Jahresheizkosten einer Wohnung erfolgen, wenn es im Wirtschaftsjahr zu einem Mieterwechsel kam. Bei der Jahresablesung werden auch alle gespeicherten Zwischenwerte automatisch mitausgelesen.

Noch ein Wort zu Ihrer ersten Heizkostenabrechnung. In Ihrem Mietvertrag sind monatlich gleichbleibende Vorauszahlungen für Heiz- und Mietnebenkosten vorgesehen. Die Heizkosten fallen aber natürlich über das Jahr hin in ganz verschiedener Höhe an, so daß wir von Ansparmonaten und Verbrauchsmonaten sprechen. Wenn Ihr erstes Rumpf-Wirtschaftsjahr viele Verbrauchsmonate, aber wenige Ansparmonate enthält, so wird Ihre erste Jahresabrechnung wahrscheinlich mit einer Nachzahlungspflicht für Sie enden. Das ist z.B. der Fall, wenn Sie im Oktober, November usw. einziehen. Ihnen fehlen dann einfach die Ansparmonate des Sommers, in denen Sie regulär gezahlt aber nichts oder sehr wenig verbraucht hätten.


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