Heizkosten Eschberg 2026

Sehr geehrte Mieter in unseren Häusern am Eschberg,

alljährlich Anfang Juni berichten wir Ihnen über die im abgelaufenen Abrechnungs- bzw. Wirtschaftsjahr (1. Juni – 31. Mai) angefallenen Heizkosten. Durch den Iran-Krieg sind die Energiepreise in die Höhe geschossen. Viele von Ihnen werden sich daher fragen, welche Wirkungen sich für die Heizkosten ergeben haben.

Verbrauchsentwicklung: Das abgelaufene WJ war gemessen nach Gradtagszahlenstatistik1) etwa 1% wärmer als das Vor-WJ. Der Energieverbrauch in „Ihren“ Häusern ging im Durchschnitt um 2% zurück. Dies passt sehr schön zusammen. Einige Häuser wichen allerdings stark vom Mittel ab. Erfreulich die Entwicklung beim Haus B21/22: -12%. Wie schon in unserem Rundschreiben von Anfang Februar vermutet, dürfte die Veränderung mit der verbesserten Wärmedämmung zusammenhängen. In die entgegengesetzte Richtung entwickelte sich der Verbrauch im Haus B25/26, +14%. Da der Verbrauch hier aber auch nach dem Anstieg immer noch leicht unterdurchschnittlich ist, besteht kein Grund zur Sorge. Der Anstieg könnte mit einem Wechsel des Fernwärmezählers zusammenhängen.

Im Mittel über alle Häuser wurden nur 72 kWh Heizenergie je Quadratmeter beheizte Wohnfläche verbraucht. Zum Vergleich: Techem analysiert jährlich die Verbrauchs- und Kostendaten von über 1 Mio. Wohnungen. Hier ergaben sich für das KJ 2024 und sehr große Fernwärmehäuser Werte von 78-83 kWh/m².

Verbrauchs-
entwicklung
Kosten-
entwicklung
Breslauer Str. 27/28 +1,4% +9,9%
Breslauer Str. 25/26 +14,0% +17,4%
Breslauer Str. 23/24 -1,0% +7,2%
Breslauer Str. 21/22 -11,9% +0,1%
Breslauer Str. 36-38 -2,7% +6,1%
Breslauer Str. 39-41 -2,7% +6,4%
Breslauer Str. 42/43 -1,7% +7,4%
Breslauer Str. 44-46 -4,2% -1,7%
Breslauer Str. 29/29a +1,4% +9,3%
Breslauer Str. 47-49 -2,1% +7,0%
Mecklenburgring 67/69 -6,4% +1,0%
Schnitt -2,3% +5,1%

Kostenentwicklung: Die Fernwärmetarife stiegen im Jahresvergleich nur um rund 5% (Verbrauchspreis). So erklärt sich im Wesentlichen der Anstieg der Jahresheizkosten von 12,72 auf 13,37 €/m², wobei alle Häuser recht nahe beieinander liegen. Die Entwicklung war also bisher weniger dramatisch als bei Sprit, Heizöl und Gas. Auch hier wieder der Vergleich mit den Techem-Zahlen: Der Techem-Atlas2) weist für 2024 Werte von 14,58-16,16 €/m² aus. Man kann wohl resümieren: Unsere Heizkosten sind vergleichsweise niedrig.

Mit freundlichem Gruß
Dr. Breit OHG